Mittwoch, 15. Juni 2011

Grüne Sauce nach Goethe



Hier ein Eindruck von meiner Grünen Sauce nach Goethe. Als erfrischende Würze kamen Frühlingszwiebeln, Zitronenschale und Gewürzgurken dazu. Mit den Mengenangaben habe ich es etwas zu gut gemeint: 500 ml Öl für zwei Personen ist etwas zu heftig!

Danach gab's erst mal 'ne Runde Fernet Branca!

Montag, 13. Juni 2011

Sauerteig


Man würfele die letzten dünnen Stangen Rhabarber, mische sie mit Joghurt, Wasser und drei verschiedenen Mehlsorten und bestäube die Mischung mit Mehl. Das Ganze lässt man nun tagelang an einem warmen Ort fermentieren, nimmt etwas von der Masse ab, füttert wieder etwas dazu und lässt den Teig sein Ding machen.
Ich bin gespannt und kann kaum den erste Laib Sauerteigbrot abwarten!

Mittwoch, 25. Mai 2011

Symbolical Food Meets Contemporary Female Painters

Drei Freitage in einem Monat: dreimal Dinner in der Kunsthalle Gießen.

Als Assistent der Kunsthalle schlug ich ein Malerinnen-Dinner zum Begleitprogramm der Rosa-Loy-Ausstellung „MANNA“ vor. Die Idee lag darin, ein Menü zu kochen, dessen einzelne Gänge bestimmten Malerinnen gewidmet waren.

So entstanden nach langer Planungsphase fünf Gänge für folgende fünf zeitgenössische deutsche Künstlerinnen: Rosa Loy, Anke Doberauer, Elvira Bach, Charline von Heyl und Katharina Wulff.

Und vorneweg gab es zu einem Glas Prosecco Kartoffelbrotecken mit Brennesselspitzen- und Wildblütenbutter mit Vanille-Fenchel-Salz.

Bei Rosa Loy bezog ich mich auf ihr eigens für Gießen angefertigtes Bild „Manna“, dem ich ein Amuse Bouche zuordnete: ein Honig-Schwarzkümmel-Plätzchen (angelehnt an den Geschmack des biblischen Manna) mit Lachstatar.

Anke Doberauer bekam mit Blick auf ihre farbenprächtige Panoramen (speziell in dem Bild „Die Badenden“) karamellisierte Orangenfilets mit einem Rote-Bete-Fenchel-Salat, gefolgt von einer Radieschencreme mit Ziegenkäse in Anlehnung an Elvira Bachs „Akt im Radieschenfeld“.

Als Hauptgang kredenzte ich eine Terrine vom Maishuhn, deren Optik das sehr abstrakte Gewirr der unbetitelten Bilder Charline von Heyls widerspiegelte und köstlich mit Basilikum, Oregano, Zitronenschale und jungem Knoblauch gewürzt war. Dazu gab es goldenes Rosinenpüree, Schnabelsalat mit selbst getrockneten Tomaten und einen Parmesanmuffin.

Zuguterletzt nahm ich den Geheimtipp Katharina Wulff, die mit ihren teils fragil anmutenden pastelligen Bildern gerne Aspekte des Glamour verarbeitet, und servierte eine Charlotte Royale mit Erdbeermousse.

Hier ein paar Eindrücke des zweiten Abends!

Zum Apéritif


Das Amuse Bouche


Die Vorspeise

Dienstag, 24. Mai 2011


Der Hauptgang

Das Dessert
Beim Schmökern