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Donnerstag, 23. März 2017

Salustiano und Jesús Curiá-Performance Dinner

Am Samstag, dem 13. Mai 2017, findet um 19.30 Uhr ein Performance Dinner statt.

Das Menü beschäftigt sich mit den Werken der spanischen Künstler Salustiano und Jesús Curiá!


Salustianos eindrucksvolle rote und schwarze Gemälde und die wundervoll sinnlichen Bronzefiguren des Plastikers Jesús Curiá werden in der Stadtgalerie – Badehaus im Alten Kurpark, Bad Soden - zu bestaunen sein. Das Oeuvre beider Künstler ergänzt sich perfekt zu einer höchst ästhetischen Symbiose. Selten trifft man solche Meister des postmodernen Realismus. Ihre Arbeiten sind voller Präzision, kombiniert in Schönheit!

Basierend auf den Arbeiten der Künstler wird in der Stadtgalerie  ein Vier-Gänge-Menü zubereitet, welches Bezug auf spanische und japanische Elemente nimmt und dabei mit den Tönen Rot, Weiß und Schwarz sowie dem grünlichen Kolorit der Bronzen auskommt. Das Dinner bedient sich dabei der ästhetischen Bildsprache der Künstler.
Jesús Curia: Juego II

Salustiano: o. T. (red painting) 2015

Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt.
Der Preis liegt bei € 99,- pro Person (inkl. aller Getränke).

Anmeldung unter: info@rolfcooks.com 

Sonntag, 28. August 2016

Nach langer Sommerpause melde ich mich mit einem neuen Termin für ein Performance Dinner zurück!

Am Samstag, dem 24. September 2016, wird es um 19.30 Uhr im Stadthaus am Dom ein Essen zur Ausstellung „Karmakonto“ geben. Das Menü ist den Werken der Künstlerfamilie Fiand/Groß gewidmet.

In der Künstlerfamilie Kristina, Hannah und Leon Fiand sowie Ernst Groß beschäftigen sich alle mit dem Werkstoff Holz, das mit den klassischen Bildhauerwerkzeugen Kettensäge und Schnitzmesser bearbeitet und bemalt wird. Mit großer Liebe und Verständnis für das Material erschaffen die Bildhauer ihre Figuren als Stelen und Skulpturen sowie massive Reliefs. Jeder mit seinen eigen Ideen und eigenen bildnerischem Ausdruck. 

Basierend auf den Arbeiten der Künstlerfamilie wird im Stadthaus am Dom ein herbstliches Vier-Gänge-Menü zubereitet. Das Dinner greift die Naturverbundenheit des Werkstoffs Holz auf und setzt diese mit Zutaten aus heimischen Gärten um. Gleichzeitig werden die in der berühmten Werkreihe der Edekafrauen dargestellten Nahrungsmittel kulinarisch umgesetzt.
Kristina Fiand wird anwesend sein und Ihr Buchprojekt zu den Edekafrauen vorstellen.

Das Dinner ist nicht vegetarisch.

Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt.

Der Preis liegt bei € 75,- pro Person (inkl. aller Getränke).


Anmeldung unter: info@rolfcooks.com 



Freitag, 18. Dezember 2015

Tra i Mondi - Zwischen den Welten

(c) Carin Grudda: Huhn verliebt - Rosinen im Kopf
Am Samstag, dem 13. Februar 2016, findet um 19.30 Uhr ein Performance Dinner statt.

Das Menü beschäftigt sich mit den Werken der Künstlerin Carin Grudda!

Basierend auf den multimedialen Arbeiten der Künstlerin wird im Stadthaus am Dom in Wetzlar ein farbenfrohes Vier-Gänge-Menü zubereitet. Das Dinner bedient sich dabei der flamboyanten Bildsprache der Künstlerin. Es wird ebenso mit Märchen-Elementen spielen wie sich auch auf die deutschen und italienischen Wohnorte der Künstlerin beziehen. Und in Hinblick auf den Valentinstag   soll das Menü natürlich auch mit einer romantischen Note daherkommen.

Das Dinner ist nicht vegetarisch.

Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt.

Der Preis liegt bei € 75,- pro Person (inkl. aller Getränke).

Anmeldung unter: rb@rolf-baltromejus.com oder 0172-655 98 00

(c) Carin Grudda: Im Erdbeerhaus



Dienstag, 7. April 2015

Pop Art-Performance Dinner

Am 28. März fand das Pop Art Performance-Dinner in Wetzlar statt.

Es wurde ein 4-Gänge-Menü im Stadthaus am Dom zubereitet. Das Dinner basierte auf den Arbeiten von Robert Indiana, Roy Lichtenstein, Andy Warhol und Tom Wesselmann. Das Menü bediente sich der figurativen Bildsprache der Künstler.

Größte Inspirationsquelle für das Dinner war hierbei das Artist’s Cookbook des Museum of Modern Art sein, für das sämtliche Künstler ihre Lieblingsrezepte beigesteuert hatten – sei es fiktive „Ursuppe“, das simple Öffnen einer Dose Campbell’s Tomato Soup oder Dorothy Lichtensteins Vitello-Tonnato-Variante, bei der sie Sahne und Mayonnaise bereits eliminiert hatte und androhte, demnächst auch das Kalbfleisch wegzulassen.

Diese Elemente wurden zu einem saisonalen Menü verarbeitet, welches das Werk der Künstler widerspiegelt; deren Rezepte lieferten die Inspiration für ein unvergessliches Performance-Dinner.
Blick in die Ausstellung

Die Suppendose als Vase durfte natürlich nicht fehlen.
Die Menükarte
© Mel Ramos: Korn Queen


Amuse Bouche: Königin der Gemüse trifft Maissalsa und Garnele

Kartoffelsalat mit Feta, Kürbiskernen und Granatapfel
© Keith Haring: The Story of Red and Blue 15

Das Dessert: Tomatensuppenkuchen mit Schokolade, Erdbeergelee und Sahne

Amerikanische Petit Fours: Peanut Butter & Jelly-Trüffel










Donnerstag, 12. Februar 2015

Kunst im Wandel




© Klaus Fußmann: Kirschzweig und Tulpen in Vase
Romanasalat mit Kräutern, Pistaziencreme und eingelegten Holunderblüten

© Elvira Bach: o.T. (Kartoffeln)
Safrankartoffelsalat mit pochiertem Skrei und einer Vichyssoise-Mousse

© Markus Lüpertz: Fortuna

Parmesanflan mit Anchoide und grünem Gemüse
                          
© Otto Piene: Red Quake
Kalbsbäckchen mit Pinien"risotto" und Karotten

© Sahin Celikten: Offener Schrank
Geschichtete Schoko-Kaffee-Mousse mit Granatapfel-Blutorangensorbet

© Netty van Osch: Devil Cry

Verpoortentrüffel




Sonntag, 28. Dezember 2014

Horst Antes Performance-Dinner

© Horst Antes: Sitzende Figur mit Schleier

Am Nikolaustag fand zur großen Antes-Ausstellung das letzte Performance-Dinner des Jahres statt. Das Stadthaus am Dom inWetzlar war Gastort der Veranstaltung. So bekam man bekam schon beim Ansteuern des Domplatzes weihnachtliche Gefühle, denn ein Weihnachtsdorf mit angegliederter Eisbahn leuchtete im Dunkeln einladend vor einem.

Die Kopffüßler sind das Markenzeichen des 1936 geborenen Horst Antes. Sie bestehen aus einem Kopf, der fast keinen Hals besitzt, sondern direkt in die Beine oder Füße übergeht. Mit der Zugabe von Federn kommen Anklänge an die Pueblo-Indianer ins Spiel, die Antes seit Jahrzehnten erforscht.
Ich nahm dies zum Anlass, ein Menü zu entwerfen, das die braunen Farben aus dem Repertoires Antes aufnahm, weihnachtliche Züge aufwies und definitiv durch den Magen ging.

Zur Feier des Nikolaustages gab es gleich zwei Grüße aus der Küche: eine Cashew-Biercreme mit geräuchertem Saiblingsfilet und danach eine  Tomaten-Schalottensuppe mit Sahnehaube.

Saibling mit Cashewcreme

Tomatencremesuppe
Der erste Gang bestand aus einer gegrillten Scheibe Knollensellerie, die mit selbstgemachter BBQ-Sauce bestrichen war und mit Délice d’Argental serviert wurde.

Sellerie mit Delice
Danach gab es Castelfranco mit Grapefruit und Gingerbread – einmal als getrocknete Brösel, aber auch als Püree.


Castelfranco mit Gingerbread
Hauptgang war eine gefüllte Putenbrust mit Maroni und Ras-el-Hanout, Rotkraut und einer Süßkartoffel-Cannelloni in Film.

Putenroulade
Das Dessert bestand aus einem Ricotta-Cheesecake mit Zitronenmarshmallow, Blaubeerkompott, Karamellstreuseln und kandierten Kumquats.


Das Dessert
Nach diesem gelungenen Menü gab es als Betthupferl eine Ingwercreme zwischen feinen Zartbitterschokoladescheiben.


Petit Four

Montag, 17. November 2014

Cold Performance Dinner

Deutsche Bank trifft Rolf Baltromejus in der Galerie am Dom

Das Menü des Abends
Cocktail für Tamara Mullers "Deleted Scenes I" - Oranje: Southern Comfort Cocktail
Diese unbemittelte Serigrafie von Otto Piene stand Pate für den Gruß aus der Küche
Für Otto Piene: Humus mit Ajowanbrot
Für die Otto Piene und Heinz Mack, Gründungsmitglieder der ZERO Gruppe: Gravad Lax mit Gurkengranita
Radieschen in Roggenmalz-Haselnussstreusel für Elvira Bach
Meine fantastischen Helfer

James Rizzi: Geflügelterrine mit Apfel-Parmesanscone. Der Big Apple trifft Rizzis italienische Wurzeln

Absinthtrüffel für Janos Schaab

Otto Piene Performance Dinner

Lang, lang war es her, dass das letzte Performance-Dinner in der Weinrebe am Lindenplatz stattgefunden hatte. Am 8. November kam es endlich zu einer Neuauflage. Thema des Abends waren die Arbeiten des im Sommer verstorbenen Otto Pienes. Er war eines der Gründungsmitglieder der ZERO-Gruppe, die gerade eine große Retrospektive im New Yorker Guggenheim Museum bekommen haben.

Die Dinner-Tafel
Piene hat wunderbare Feuerarbeiten, Lichtinstallationen und Skulpturen angefertigt, die es mir und Marc Colavicenzo sehr angetan haben.
Zur Begrüßung gab es nicht nur einen tollen Sekt aus dem Hause Barth, sondern auch vier Arbeiten Pienes: eine Serigrafie aus den 80ern, zwei Arbeiten aus dem Jahr 2013 und ein Unikat!
Die Farbintensität der einzelnen Werke, das Verbrannte und der wulstige Wurf des verkohlten Papiers werden selbst in den Drucken exzellent dargestellt und man bekommt ein Gefühl dafür, wie der Künstler die Farbe aufgetragen und einen kontrollierten Brand ausgelöst hat. Diese Elemente habe ich versucht, in dem Menü aufzugreifen.
Als Amuse bouche gab es ein Hummus mit Senföl und schwarzem Kardamom, der von Natur aus ein Raucharoma besitzt. Das Kichererbsen-Tahinipüree wurde mit  frittiertem Ajowanbrot so angerichtet, dass es das Motiv der 80er-Jahre-Serigrafie widerspiegelte. (Abbildung im nächsten Eintrag.)
Der erste Gang basierte auf der mittlerweile vergriffenen Grafik „Sonnenflecken“. Ein großer gelb-orange verbrannter Kreis, der an den Ecken schwarze, in das weiße Papier übergehende Rußflecken aufwies. Hierfür zauberte ich eine Butternutkürbis-Karottensuppe mit einer Trüffel & Fetaterrine und Zitronenöl.

Schwarze Trüffel

Butternutsuppe mit Trüffel-Fetaterrine
Als nächstes kam der Fischgang, der aus einem selbst gemachten Gravad Lax bestand; dieses Gericht passte nicht nur zu Piene, sondern auch zu den Werken Heinz Macks, eines weiteren ZERO-Gründungsmitglieds. Den marinierten Fisch hatte ich nicht nur mit einer Zucker-, Salz-, Gin- und Dillmischung versehen, sondern dieser für Farbe und neuen Geschmack auch Rote Bete und Currypulver beigemischt. Dazu gab es eine gegrillte Gurkenscheibe mit ausgestochenem Kerngehäuse – einer direkten Referenz an die Gruppe – mit einer Gurkengranita mit Minze und Ingwer. (Abbildung im nächsten Eintrag.)
Zum ersten Rotwein des Abends servierten wir eine gegrillte Auberginenspalte, dazu schwarze Oliventapenade mit Espresso und Zitronenschale. Außerdem gab es einen abgetropften Ziegenjoghurt und Brunnenkresse.

Gegrillte Aubergine mit Tapenade
Es hat geschmeckt!
Dieser Gang wurde von einer Rehvariation abgelöst – geschredderte Schulter mit Essig-Schoko-Sauce, Lardo und Bolognese. Dazu gab es Chicoree, Birne und Süßkartoffelcreme mit Zitronengras.

Variation vom Reh
Der Käsegang kam als Hybrid zwischen Dessert und salzigem Gang daher. Es war ein Ananas-Marshmallow mit Parmesan-Panna-Cotta und Rucolacreme.

Marshmallow & Panna Cotta
Das eigentliche Dessert hatte allerdings auch Elemente, die man eher in der salzigen Küche erwartet. Es war eine Schokoganache mit Kakaostreusel, Avocado-, Minz- und Limettencreme. Dazu gab es einen sehr süffigen Limoncello.


Das Dessert
 Als Finale servierten wir einen Lakritztrüffel.
Die Pralinen